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Was hat eine Pensionskasse mit einem Absenzenmanagement zu tun?
„Warum schon wieder eine Erhöhung der Beiträge an die Pensionskasse?“
„Jedes Jahr habe ich höhere Abzüge von meinem Lohn für die Pensionskasse!“
Mit solchen Fragen und Aussagen werden viele Geschäftsführer und Mitarbeitende aber auch Stiftungsräte von Pensionskassen konfrontiert.
Als Pensionskasse erhält man meistens erst bei Einsetzen der Beitragsbefreiung (nach 3, 6 oder 12 Monaten) Kenntnis von einer bestehenden Krankheit eines versicherten Arbeitnehmenden.
Nach dieser Zeit kann davon ausgegangen werden, dass man keinen Einfluss mehr auf den Verlauf der Krankheit, welche zur Erwerbsunfähigkeit geführt hat, nehmen kann. Dies bedeutet, werden die betroffenen Versicherten nicht bereits von Beginn einer Erwerbsunfähigkeit an betreut, von einer langfristigen respektive einer dauernden Erwerbsunfähigkeit ausgegangen werden muss. Solche Erwerbsunfähigkeiten belasten die Pensionskasse als auch deren Rückversicherungen finanziell äusserst stark. Dies hat wiederum je nach Branche immer wiederkehrende Beitragsanpassungen nach oben zur Folge.
Aufgrund dieser Situation hat der Stiftungsrat der Pensionskasse für das erweiterte Baugewerbe Region Basel entschieden, auf den 1. Januar 2005 ein Absenzenmanagement einzuführen, welches für die angeschlossenen Arbeitgeber folgende Vorteile mit sich bringen wird:
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Senkung der Quote der Arbeitsunfähigkeiten |
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Verkürzung der Ausfalltage der Mitarbeitenden |
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Ev. Senkung der Belastungen durch die Krankentaggeldversicherung durch weniger Krankheitsfälle |
Aber auch für den Arbeitnehmenden werden Vorteile entstehen. Durch eine aktive Betreuung von Beginn der Krankheit weg wird es möglich sein, eine Eingliederung in den Arbeitsprozess zu beschleunigen.
Wichtig ist, dass es sich hier nicht um „polizeiliche Massnahmen“ handelt sondern es sollen vor allem die geschützt werden, die wirklich krank sind.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber, dem Arzt und weiteren Betroffenen wird versucht, die Ausfallzeit eines jeden nicht erwerbsfähigen Arbeitnehmenden so gering wie nur möglich zu halten oder aber eine Arbeit zu finden, die eine Eingliederung in den Arbeitsprozess ermöglicht.
Im Falle der Pensionskasse für das erweiterte Baugewerbe Region Basel wird dieses Absenzenmanagement mit der Firma SIZ Care AG und der Providentia Leben als Rückversicherung durchgeführt.
Die Firma SIZ Care AG hat ausgebildete Mitarbeitende, die mit den erwerbsunfähigen Versicherten in Kontakt treten und versuchen durch Gespräche eine Eingliederung in den Arbeitsprozess zu beschleunigen.
Der Stiftungsrat hofft mit Einführung dieser Dienstleistung, welche für die angeschlossenen Arbeitgebern einen äusserst geringen Aufwand mit sich bringen wird die Belastung durch Erwerbsunfähigkeiten zu reduzieren.
Für weitergehende Informationen zu dieser neuen durch die Pensionskasse für das erweiterte Baugewerbe Region Basel angebotenen Dienstleistung steht Ihnen unser Stv. Leiter berufliche Vorsorge gerne zur Verfügung.
Weitere Infos erhalten Sie unter den Web-Sites der PK BAU und der Firma SIZ Care AG.
Weitere Informationen
Stephan Eng
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