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Checken Sie Ihre Website
Ihre Website ist eines der wichtigsten Marketing- und Kommunikationsmittel für Ihr Unternehmen. Erfolg kann sich jedoch nur dann einstellen, wenn die Website die entscheidenden Regeln des Internet Business befolgt. Die Kosten für eine professionelle Beurteilung der Website sind in jedem Fall gut angelegt. Nur unabhängige Dritte können ein objektives Urteil abgeben, wie die Website auf ihre Besucher wirkt.
Mit den folgenden Tipps können Sie aber bereits einen ersten Website-Check für Ihre eigene Homepage durchführen.
1. Auflösung
Das Layout Ihrer Website sollte auch auf kleineren Bildschirmen gut sichtbar und navigierbar sein. Heute haben zwar viele Benutzer bereits grössere Bildschirme mit entsprechend höherer Auflösung, aber eine minimale Auflösung von 800 x 600 Pixeln sollte immer noch berücksichtigt werden. Dies entspricht in der Regel einem 15-Zoll- oder Laptop-Bildschirm. In jedem Fall sollten alle Seiten in der Breite vollständig sichtbar sein.
2. Kompatibilität
Ist Ihre Website auf allen gängigen Betriebssystemen und Browsern aufrufbar und gut sichtbar? Man kann heute davon ausgehen, dass über 98% der Benutzer den Microsoft Internet Explorer oder Netscape Navigator verwenden. Wichtig ist allerdings auch die Berücksichtigung der jeweiligen Versionen und die Kompatibilität auf verschiedenen Betriebssystemen wie Windows XP oder Apple Macintosh. Für technisch aufwändigere Websites sollte die Minimalanforderung Internet Explorer 5.5 und Netscape Navigator 7.0 für Windows heissen. Entscheidend ist jedoch immer Ihre Zielgruppen-Struktur.
3. Plugins und technische Rafinessen
Websites, die die neuesten Mittel der Technologie einsetzen, sind einerseits sehr modern und "State of the Art", andererseits aber möglicherweise für Ihre Zielgruppe nicht sinnvoll. Vielfach benötigt es bestimmte technische Installationen auf den Rechnern des Benutzers, sogenannte Plugins, die er zunächst herunterladen und einrichten muss. Dies bedeutet für ihn oft auch ein Sicherheitsrisiko, und eine Reihe von Unternehmen lässt derartige Plugins nicht zu. In jedem Fall sollten technische Rafinessen nicht dominant über die Inhalte sein. Heute bereits sehr verbreitet und deshalb durchaus voraussetzbar sind Plugins/Programme wie Adobe Acrobat Reader oder Flash Player.
4. Grafikdesign
Das Design einer Website ist vor allem für Erstbesucher ein entscheidender Faktor, ob er sich weiter informiert oder die Website sofort wieder verlässt. Selbst stark informationslastige Websites wie der KMU-Channel oder andere Portale arbeiten mit bestimmtem emotionalem Grafikdesign, die den ersten Eindruck bestimmen. Um so mehr ist für einen sogenannten Image-Auftritt, z.B. die Vorstellung eines Unternehmens, das Design wichtig. Achten Sie darauf, dass es professionell konzipiert und realisiert wird, so werden alle notwendigen Designrichtlinien aus Theorie und Praxis richtig umgesetzt. Testen Sie Ihre Website unbedingt auch mit einer minimalen Farbdarstellung von 256 Farben.
5. Verlinkung
Nichts ist für einen Benutzer frustrierender als falsche oder nicht funktionierende Links. Testen Sie deshalb die gesamte Verlinkung Ihrer Website, sowohl die interne als auch die externe. Inzwischen existiert eine grössere Auswahl von Software auf dem Markt, die Sie beim Test unterstützen können - trotzdem sollten Sie immer wieder auch manuelle Stichproben machen. Externe Links müssen ebenfalls funktionieren, wenn auch die Inhalte der extern verlinkten Website nicht mehr in Ihren Verantwortungsbereich fallen.
6. Usability-Tests
Lassen Sie Ihre Website von möglichst vielen Menschen aus unterschiedlichen Abteilungen Ihres Unternehmens und auch von Ihrer Zielgruppe testen. Sogenannte Usability-Tests geben enorm viel Aufschluss darüber, wie der Besucher normalerweise navigiert, welche Inhalte wo erwartet werden (Sind sie dort wirklich vorhanden?) und ob die Benutzerführung einfach, übersichtlich und selbsterklärend ist. Lassen Sie Ihre Testpersonen zuerst spontan durch die Website surfen und dieses dokumentieren. Stellen Sie Ihren Testpersonen anschliessend einige Aufgaben, z.B. eine Bestellung zu machen.
7. Funktionalität
Überprüfen Sie alle Funktionalitäten Ihrer Website regelmässig. Füllen Sie beispielsweise Feedback- und Bestellformulare aus, prüfen Sie den Ausdruck einzelner Seiten auf gutes Druckergebnis, testen Sie den Download von Dokumenten usw.
8. Typografie und Rechtschreibung
Ihre Texte müssen einwandfrei lesbar, fehlerfrei und nicht zu lang sein. Lange Texte lieber auf mehrere Seiten verteilen und verlinken oder zumindest mit Textankern und einem Inhaltsverzeichnis arbeiten. Berücksichtigen Sie Ihre Zielgruppe bei der Verständlichkeit der Texte. Achten Sie auf gut lesbare Schriftarten und -grössen, aber "erschlagen" Sie Ihre Besucher nicht mit übergrossen Headlines oder krassen Farben – weniger ist oft mehr.
9. Aktualität
Last but not least – der wichtigste Aspekt, mit dem Sie Ihre Website einem ersten Check unterziehen sollten: Aktualität. Regelmässig aufgeschaltete News, die Überarbeitung bestehender Informationen und eine insgesamt gute Pflege sind absolut erfolgskritisch. Vergessen Sie die Meinung, die Website sei mit der Aufschaltung "fertig". Und denken Sie rechtzeitig über ein Redesign nach, um Ihre Website nach einiger Zeit wieder neu zu gestalten und damit auch wieder neu zu vermarkten.
Dieser Check ist nur ein erster Anstoss für Sie, um sich Ihre Website einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Für ein professionelles Website Audit stehen Ihnen die Fachexperten E-Business für KMU im GVBS zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch.
Für Begriffserläuterungen schauen Sie auch in unser E-Business Glossar.
Bettina Pfalzgraf
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